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Als Ligaskandale gingen fünf verschiedene Manipulationsversuche von ISL Usern in die ISL Geschichte ein. In allen fünf Fällen versuchten sich die User einen Vorteil gegenüber den anderen Spielern zu beschaffen. Alle betreffenden User wurden im Folgenden aus der ISL ausgeschlossen. Der fünfte Ligaskandal stellt bis heute den traurigen Spitzenreiter in dieser Kategorie dar.

Der erste Ligaskandal: Mithrandir77 (Saison 1)Bearbeiten

Der erste Ligaskandal lief noch relativ unspektakulär ab. Der User Mithrandir77 hatte versucht sich mit einer zweiten - falschen - E-Mail Adresse für ein weiteres Team an zu melden. Dies ist nach dem ISL Regelwerk strikt verboten. Da das Ligateam um Martin die IP's bei der Abgabe sehen kann, war der Versuch relativ wenig durchdacht. Der USer Mithrandir77 wurde daraufhin gelöscht.

Der zweite Ligaskandal: Paiaz (Saison 2) Bearbeiten

Der User Paiaz (damals mit Norwich City englischer Meister) versuchte den deutschen Meister 1. FC Kaiserslautern mit dem Manager Hennes vermutlich absichtlich zu manipulieren. Paiaz tätigte eine Zugabgabe für Hennes, jedoch mit einem falschen Passwort.

Dazu muss man wissen, dass früher die Zugabgabe mit einem prinzipiell frei zugänglichem Formular erfolgte, in dem der Manager am Ende seinen Club, sein Passwort und seine Mail Adresse angeben musste.

Auch hier konnte anhand der IP der selbe User festgestellt werden, zumal von der selben IP innerhalb einer Minute gesetzt wurde. Paiaz setzte für Hennes alle Spiele mit 0. Darunter waren zwei Spiele in der ISL Trophy. Norwich City und Kaiserslautern standen in dieser Saison in der selben Gruppe der ISL Trophy (damals lief die Trophy noch im Gruppen - und KO - Modus).

Paiaz meinte, er wollte nur testen, ob man bei einer Zugabgabe mit falschem Passwort eine Fehlermeldung bekommt. Allerdings hätte er dies auch mit seinem eigenen Verein testen können. Außerdem hätte er Hennes schädigen können, wenn es keine Fehlermeldung geben würde. Anschließend gab es noch Beleidigungen gegen Martin. Der User wurde ausgeschlossen.

Der dritte Ligaskandal: bjk-1903 (Saison 2) Bearbeiten

Der User bjk-1903 (bei Besiktas Istanbul in der World League) versuchte das Spielgeschehen der ISL zu manipulieren. Er wollte mit Heiko Scholz (damals bei Flamengo Rio de Janeiro in der selben Liga) das Ergebnis absprechen. Daraufhin folgte der Ausschluß aus der ISL.

Der vierte Ligaskandal: Cilit Bang, Schaf und Kingdem (Saison 4) Bearbeiten

Die User Cilit Bang (Arminia Bielefeld), Schaf (SV Werder Bremen) und Kingdem (Bayer 04 Leverkusen) spielten zu dieser Zeit in der selben Liga. Kingdem und Schaf sind Brüder und benutzten den selben PC. Nach Angaben des User's Schaf war er der beste Freund von Cilit Bang.

Die Ergebnisse von Spielen dieser Mannschaften gegeneinander wiesen dabei folgende Unregelmäßigkeiten auf:

Saison 2:

Bayer Leverkusen(Kingdem) - VfL Wolfsburg(schaf) 0:1 VfL Wolfsburg(schaf) - Bayer Leverkusen(kingdem) 0:4(letzter Spieltag; Bayer hatte überschüssige Tore gesetzt)

Saison 4:

SV Werder Bremen (schaf) - DSC Arminia Bielefeld(cilit bang) 0:1 Bayer Leverkusen(kingdem) - SV Werder Bremen (schaf) 0:1 DSC Arminia Bielefeld(cilit bang) - Bayer Leverkusen(kingdem) 0:1 DSC Arminia Bielefeld(cilit bang) - SV Werder Bremen (schaf) 0:1

In einem persönlichem Gespräch mit dem Ligateam räumte der User Schaf ein, Ergebnisabsprachen mit dem user Kingdem getätigt zu haben.

Daraufhin wurden alle drei Manager von der ISL ausgeschlossen. Die Strafe für die Clubs fiel bisher am härtesten aus: Für den Rest der Saison wurden die Teams für neue Manager gesperrt. Am Ende der Saison mussten alle drei Mannschaften zwangsabsteigen.

Der fünfte Ligaskandal: dontbeswiss (Saison 8/Saison 9) Bearbeiten

Der fünfte Ligaskandal sollte alles bisher da gewesene in den Schatten stellen. Der User dontbeswiss (Manager von den BSC Young Boys Bern) hatte im Lauf der 8. und 9. Saison unter falschen Angaben weiter acht Manager bei der ISL angemeldet. Mit diesen übernahm er folgende acht Vereinsmannschaften und vier Nationalteams:

Mit Ausnahme der Teams Servette Genf (Alpenliga B) und Rot-Weiß Ahlen (3. Bundesliga) spielten alle anderen 7 Teams inklusive Bern in der Alpenliga A.

Zudem führte er sieben dieser Teams bei der Youth Soccer League und weitere zwei Teams bei der Interactive Eishockey Challange.

dontbeswiss schaffte es in der 8. Saison sich durch massive Manipulation den Meistertitel zu erschummeln. Bern konnte gegen die eigenen Teams meist mit geringem Aufwand gewinnen. Potentielle Konkurrenzteams wurden mit sehr vielen Gegentoren ausgebremst. Der Vorjahresmeister Red Bull Salzburg kassierte mit 92 Gegentoren beinahe doppelt so viele Treffer wie Bern und hatte mit dem Titel nichts mehr zu tun. Bezeichnend sind vor allem die Ergebnisse der letzten Spieltage. Neben Bern kämpften der FC Zürich und der FC Thun um den Titel, im weiteren Kreis auch der FC Aarau und Wacker Tirol.

  • FC Zürich (P) - LASK Linz (dontbeswiss) 1:5
  • Red Bull Salzburg (M) - FC Winterthur (dontbeswiss) 3:5
  • LASK Linz (dontbeswiss) - Red Bull Salzburg (M) 5:0
  • FC Winterthur (dontbeswiss)- FC Thun 1898 5:0
  • FC Aarau - LASK Linz (dontbeswiss) 4:5

Auf der anderen Seite:

  • Young Boys Bern (dontbeswiss) - FC St. Gallen 1:0
  • Young Boys Bern (dontbeswiss) - FC Luzern 1:0

Es fiel zwar einigen Managern auf, dass die vielen User die dontbeswiss im Forum angemeldet hatte dort nicht aktiv waren, doch konnte sich keiner der betroffenen Manager eine derartige Manipulation vorstellen.

Erst in der 9. Saison konnte der User überführt werden. Das Ligateam enttarnte den Betrug aufgrund der Ergebnisse. dontbeswiss war schlau genug, sich zu verschiedenen Uhrzeiten und mit verschiedenen IP's ein zu loggen. dontbeswiss gestand schließlich gegenüber dem Ligateam die Manipulation.

Sämtliche dontbeswiss Teams wurden auf -15 Punkte gesetzt. Servette Genf und Rot-Weiß Ahlen fanden in der jeweils untersten Liga keinen Trainer mehr und verschwanden daraufhin aus der ISL. Bern fand einen neuen Manager und hielt so die Klasse.

Zum Meister der 8. Saison wurde der FC Thun als ursprünglicher Vizemeister erklärt. Bei einer Manipulation in diesem Umfang bleibt bis heute fraglich, ob bei einem normalen Verlauf nicht zumindest Red Bull Salzburg eine entscheidende Rolle im Titellkampf einnehmen hätte können. Jedoch wurden alle anderen Manager genau so betrogen. Thun konnte in der 9. Saison den Titel dann auf einem saubern,sportlichen Weg erneut gewinnen.

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