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Das Binärsystem ist ein Zahlengenerator, mit dessen Hilfe die Torschützen in der YSL berechnet werden sollen. Er wurde von rock194 entwickelt und wird ab Saison 12 ganz offiziell das CA-System von Heiko Scholz ablösen.



Hintergrund Bearbeiten

Für die Entwicklung gibt es einen ziemlich einschlägigen Grund. Da das CA-System ganz offensichtlich für einige Leute zu kompliziert war, musste eine einfachere Lösung gefunden werden. RuhrLöwen und rock194 hatten schon in mehreren Gesprächen miteinander darüber gefaselt, dass eine einfachere Lösung hermusste. Zunächst dachte man daran, dass CA-System nur weiter zu vereinfachen und quasi nur die Rumpfvariante davon zu nutzen. In Saison 11 wurde dann vorerst das altbekannte Würfelsystem weitergearbeitet, das jedoch aufgrund der Probleme mit den korrekten Wahrscheinlichkeiten nicht gerade gut geeignet war. Unter Berücksichtigung der alten Grundsätze des Würfelsystem und den bekannten Qualitäten des CA-System und deren Kombination mit neuen Ideen und Ansätzen tüftelte rock194 schließlich das neue und einfachere Binärsystem aus, welches ab Saison 12 das original CA-System ablösen wird.

Funktionsweise Bearbeiten

Um das Binärsystem zu verstehen, muss man sich erst über die Grundprinzipien im Klaren sein. Torhüter treffen nicht, aber dafür treffen Stammspieler häufiger als Reservisten. Außerdem treffen Stürmer häufiger als Mittelfeldspieler, diese häufiger als Abwehrspieler. Die Grundprinzipien sind an Zahlenbereiche gebunden, die wiefolgt vergeben werden:

• Torwart: Diese bekommen keine Nummer.

• Abwehr: Stammspieler bekommen 20, Reservisten 10 Ziffern.

• Mittelfeld: Stammspieler bekommen 40, Reservisten 20 Ziffern.

• Sturm: Stammspieler bekommen 60, Reservisten 30 Ziffern.

Mithilfe dieser Werte wird zum einen garantiert, dass die Kräfteverhältnisse bezüglich der Torgefährlichkeit in einem angemessenen Maß vorhanden sind. Auch wird garantiert, dass doe Reservisten weniger treffen, da diese immer nur die Hälfte der Ziffern der Stammkräfte bekommen. Damit der Zeitaufwand nicht zu groß wird, sollten für Kader spezielle Richtlinien gelten, die ein teilnehmender User einhalten muss:

• Für die Kader gilt eine Spielerbegrenzung von 20 Spielern.

• Die Kader sollten ausgeglichen zusammengestellt sein.

• Als Systeme werden das 4-4-2, 4-3-3, 4-5-1, 3-5-2 und 3-4-3 zugelassen.

• Man sollte dennoch mindestens 2 Keeper nominieren, um sich keinen Vortel ggü. anderen zu verschaffen.

• Die Stammelf muss fett markiert sein.

Diese fertig vorbereiteten Kader kann sich der Torschützenmensch dann direkt vornehmen und eine entsprechende Torkarte erstellen, d.h. die entsprechenden Zahlenbereiche neben die jeweiligen Spieler schreiben. Da dies vor der eigentlichen Saison geschehen muss, empfiehlt es sich, die Kader relativ zeitig abgeben zu lassen. Sind die Torkarten angefertigt, kommt der Zufallsgenerator AGITOS zum Einsatz. Auf der Site sind wohlgemerkt drei Zufallsgeneratoren, wir brauchen davon nur den obersten für die ganzen Zahlen. Nun muss man zwei Grenzen festlegen, aus denen die Zufallszahlen ausgeworfen werden sollen. Die unterste Grenze ist IMMER 1, die oberste Grenze ist die höchste Zahl, die man bei der Erstellung der jeweiligen Torkarte herausbekommen hat. Der ganze Rest besteht nur noch aus klicken und ablesen.

Exemplarisches Anwendungsbeispiel Bearbeiten

Um das neue Binärsystem mal richtig in Aktion zu sehen, sei dieses Beispiel eine Hilfestellung. Als Versuchsobjekt dient der Profikader des griechischen Zweitligisten AO Kerkyra aus der Saison 2007/2008. Vorteil dieses Kader sind dessen Größe von genau 20 Spielern und seine ausgewogene Besetzung. Es gibt drei Keeper, sieben Abwehrspieler, sieben Mittelfeldakteure und drei Stürmer. Hier einmal der Kader im Überblick:

• Tor: Giannis Symeonidis (32, GRE); Dionisios Chiotis (30, GRE); Ilias Vouras (20, GRE)

• Abwehr: Panagiotis Drougas (33, GRE); József Gáspár (30, SWK); Fabrice Reuperne (32, FRA); Giannis Kolotouros (23; GRE); Stefanos Siontis (20, GRE); Georgios Pelagias (22, CYP); Kostas Foufoulas (23, GRE)

• Mittelfeld: Christos Kagiouzis (27, GRE); Flavinho (26, BRA); Themistoklis Tzimopoulos (22, GRE); Sasa Ranic (26, SLO); Platonas Karakatsanis (23, GRE); Gustavo (25, BRA); Konstantinos Mamalos (18; GRE)

• Sturm: Dragan Nacevski (28, MAZ); Lambros Chaniotis (25, GRE); Alexandros Kaklamanos (33, GRE)

Nun müsste der jeweilige Teammanager erst einmal aus den 5 erlaubten Systemen eines wählen und seine Stammelf aufbauen. Es sei einfach mal angenommen, er wählt das klassische 4-4-2 und stellt folgende Stammelf auf:

Chiotis – Siontis, Pelagias, Drougas, Kolotouros – Ranic, Karakatsanis, Flavinho, Kagiouzis – Kaklamanos, Nacevski

Diese 11 Spieler müssten in der Kadertabelle nun fett von ihm markiert worden sein. Damit ist der Weg auch schon frei, um die Torkarte für diesen Verein zu erstellen. Da die Torhüter keine Tore schiessen sollen, spart man diese aus. Dann kommt die Abwehr an die Reihe. Alle Reservisten bekommen 10 Zahlen, die Stammspieler 20 Zahlen zugewiesen. Das sähe dann bei AO Kerkyra beispielsweise so aus:

• Drougas = 1-20

• Gáspár = 21-30

• Reuperne = 31-40

• Kolotouros = 41-60

• Siontis = 61-80

• Pelagias = 81-100

• Foufoulas = 101-110

Gáspár, Reuperne und Foufoulas wären Reservisten und bekämen nur 10 Zahlen zugewiesen, die anderen 4 ganze 20, weil sie Stammspieler sind. Nun ist das Mittelfeld dran. Prinzipiell geht es nach dem gleichen Prinzip, nur bekommen die Stammkräfte hier 40 Zahlen und die Reservisten 20 Zahlen. Bei AO Kerkyra sähe das so aus:

• Kagiouzis = 111-150

• Flavinho = 151-190

• Tzimopoulos = 191-210

• Ranic = 211-250

• Karakatsanis = 251-290

• Gustavo = 291-310

• Mamalos = 311-330

Hier gilt gleiches. Tzimopoulos, Gustavo und Mamalos sind Ersatzspieler, deswegen bekommen sie nur 20 Zahlen. Die anderen bekommen 40 Ziffern, weil sie Stammspieler sind. Zuletzt muss nun noch der Sturm bearbeitet werden. Kaklamanos und Nacevski sind Stammspieler und bekommen 60 Zahlen. Chaniotis bekommt als Reservespitze nur 30 Zahlen. Das sieht am Ende dann so aus:

• Nacevski = 331-390

• Chaniotis = 391-420

• Kaklamanos = 421-480

Alle Elemente zusammengefügt ergeben dann die fertige Torkarte. Somit wären die Vorbereitungen für den Saisoneinsatz abgeschlossen. Als letzte Hilfestellung soll noch einmal eine Simulation einer typischen Auswertsituation in der YSL dienen, wo die Torschützen ermittelt werden sollen. Folgendes Szenario soll als Grundlage für diesen Testeinsatz dienen:


AO Kerkyra spielt in einem normalen Spiel innerhalb der gewöhnlichen YSL-Staffelmeisterschaft daheim gegen einen fiktiven Gegner in der eigenen Staffel. Während das gegnerische Team keine Tore erzielt, konnte AO Kerkyra immerhin drei Treffer verwandeln.


Um in diesem fiktiven Szenario nun die Torschützen, rufen wir AGITOS, den Zufallsgenerator, auf. Wie gehabt benutzen wir nur den obersten Generator für die ganzen Zahlen. Nun müssen wir eine Untergrenze und eine Obergrenze für diese Ermittlung festsetzen. Die Untergrenze ist wie immer die 1. Als Obergrenze gilt in diesem Fall die Zahl 480, da sie bei diesem Kader die höchste verwendete Zahl in einem Zahlenbereich ist. Nun klicken wir auf den Button GENERIEREN.

Die erste Zahl, die der Generator in diesem Experiment ausspuckt, ist die 13. Die Zahl 13 liegt im Zahlenbereich von 1-20, somit wäre in diesem Fall Panagiotis Drougas der erste Torschütze gewesen. Beim 2. Klick kommt die Zahl 210 heraus. Diese liegt im Bereich zwischen 191 und 210, womit Themisokles Tzimopoulos das zweite Tor erzielt hätte. Nach einem dritten Klick kommt nun die Zahl 447 zum Vorschein. Diese liegt im Bereich zwischen 421 und 480. Somit wäre Alexandros Kaklamanos der letzte Schütze des Spiels.


AO Kerkyra - ??? = 3:0

Tore: Drougas, Tzimopoulos, Kaklamanos


Das ist das gesamte Geheimnis, was hinter dem Binärsystem steckt.

Vorteile zum CA-System Bearbeiten

1. Der Zeitaufwand ist um einiges geringer.

2. Das Binärsystem beinhaltet alles Relevante des Würfelsystem, schaltet aber das Problem mit den Wahrscheinlichkeiten aus.

3. Nicht zuletzt ist das neue System in seiner Durchführung auch wesentlich einfacher zu händeln als das CA System.


Erweiterungen Bearbeiten

Mittlerweile gibt es für das Binärsystem auch schon erste Ansätze für eine mögliche verbesserte Ausbaustufe. So kann in dieser auch der Keeper wieder treffen. Zudem gibt es den Ansatz, dass der Generator nicht nur sagt, dass z.B. ein Stürmer getroffen hat, sondern auch was für ein Stürmer getroffen hat (hier z.B. Mittelstürmer, Flügelstürmer, hängende Spitze,....). An weiteren möglichen Optimierungen wird noch gearbeitet.


Weblinks Bearbeiten

[1] Links zum AGITOS-Generator